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2007
Bernard Föll |
13.04. - 26.04.2007 "Tanz in die Wirklichkeit"Bernard Föll, Berlin |
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Was Föll an seinen Bildern interessiert, ist die Auslotung der unterschiedlichsten Berührungspunkte, die die Grenzen der Gegenstände auf der Bildoberfläche verschieben, um sie in ironische Wahrnehmungsmuster aufzubrechen. Hier die Stadt, dort der Mensch, da die Brücke. Den manipulierten, strukturierten gläsernen Menschen auf der Suche nach der Wirklichkeit in der Stadt. Mit schnellen, hastigen Schritten ziehen sie an uns vorbei. In der Ferne die bewegungslose, schemenhafte Stadt. Das Ganze kühl durchkalkuliert, wie die vielen Farbschichten bei der Entstehung der Diptychons. Dunkle, kühle Farbschüttungen, die bei der letzten Arbeitsphase ihren festen vorgegebenen Platz erhalten. Petra v. Schmude Bernard Föll ... Tanz in die Wirklichkeit Hier die Stadt - dort der Mensch - Brücken - Botschaften – Medienrummel - verspielt / klar oder ernst / schemenhaft ... Den manipulierten, strukturierten gläsernden Menschen auf der Suche nach der Wirklichkeit im Hier und Jetzt. Mit schnellen, hastigen Schritten ziehen sie an uns vorbei. In der Ferne die bewegungslose, schemenhafte Stadt. Das ganze kühl durchkalkuliert, wie die vielen präzisen Farbschichten. Föll sorgt für die genaue Auslotung der unterschiedlichsten Berührungspunkte, die die Grenzen der Handlungsgegenstände aus der Bildoberfläche verschieben, um sie in ironische Wahrnehmungsmuster aufzubrechen. Es ist ein Tanz der Bilder im Zusammenhang und in der Teilung: Hier ein Diptychon, dort ein Triptychon und das Einzelbild. Dieses selbst ist schon eine Inszenierung, die ihre eigene Geschichte erzählt. Mal kühle dunklere Töne, dann frische, warme Acrylfarben: Ein imaginiertes Farbspiel, deren mitunter diffusen Farbschleier eine fast fotografische Körnigkeit aufweist. Die räumliche Tiefe im verspringenden Umschlag vom Licht der Farbe oder Platzierung der Darstellungen. Und diese Darstellungen wollen uns aufmerksamer machen. Entspannung unserer Wahrnehmungen, die durch die ständig neuen Medien überflutet werden. Politik, Umwelt, negative Ereignisse,... unser Tanz mit der Wirklichkeit? Dann doch endlich der stattfindende Dialog, Funktionswechsel der Anschauung. Und wenn nun heute hier jeder Betrachter seine Ablenkung und seine eigenen Gedanken gefunden hat; findet die Vermittlung innerer und äußerer Erfahrungswerte durch Formen, die aus der Phantasie des Künstlers und seinem Umgang mit einem eigenständigen entstandenen Material statt. Handlungen, die sich mit der unmittelbaren Wirklichkeitserfahrung auseinander setzen... Petra v. Schmude
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